Worldclass Marathon Challenge Offenburg
Markus Honka ersprintete sich einen guten Platz in Offenburg
Der Coburger Markus Honka startend für RVC Trieb / Sebamed suchte im Schwarzwald eine neue Herausforderung.
Auch in diesem Jahr wurde der über die Grenzen hinaus bekannte Worldclass Marathon Challenge Offenburg ausgetragen.
Bei bewölktem Himmel und 14°C fiel um 9.00 Uhr der Startschuss für die rund 1600 Einzelstarter. Nach einer sehr hektischen Startphase, konnte die 63 km lange Runde mit 1860 hm unter die Räder genommen werden
Markus hatte einen guten Start und konnte von Anfang an das hohe Tempo der großen Spitzengruppe halten. Nach den ersten 5 km ging es den ersten Anstieg hinauf, dem Vestestädter war bekannt, dass dieser Berg im Offenburg für das Rennen entscheidend ist. Wer hier viele Plätze verliert, kann diese kaum aufholen.
Der Sebamed-Biker musste trotz aller Anstrengung am Ende des ersten Anstiegs die Führungsgruppe ziehen lassen. Das Tempo um den Schweizer Profi Beaud Benoit und Matthias Russ aus Lörrach war einfach zu hoch. Außerdem mussten noch weitere drei Anstiege und 52 km bewältigt werden.
In der folgenden Abfahrt hatte sich eine neue Gruppe mit zehn Mitstreitern um den Trieber Biker gebildet. Diese Gruppe versuchte in der flachen Zwischenpassage an das Quintett heran zu fahren, leider ohne Erfolg.
Ein schneller Griff an eine gereichte Trinkflasche von der Verpflegungsstation und schon konnte der zweite Anstieg zum Weinberg “Bildeiche“ in Angriff genommen werden.
Markus fühlte sich sehr gut und rollte in der Gruppe von Weinberg zu Weinberg mit.
Weitere Fahrer sind an diese Gruppe heran gefahren und rollten hier mit.
In der sehr technischen Abfahrt vom „Hohen Horn“ hatte ein vorausfahrender Mitstreiter von Markus einen technischen Defekt. Markus musste bis zum Stillstand abbremsen um einen Sturz zu verhindern und die Gruppe war enteilt. In der weiteren Abfahrt hatte Markus viel riskiert und konnte nach ein paar Kilometer an die Gruppe wieder anschließen.
Jetzt kam die nächste Verpflegungsstation gerade recht.
Eine volle Trinkflasche und ein Energie-Gel haben den fast leeren Akku von Markus gestärkt und so konnten die restlichen 11 km bewältigt werden.
Als das Ortsschild von Offenburg zu sehen war, hatte der Trieber seine letzten Energie-Reserven angezapft und startete einen Angriff aus der Gruppe hinaus.
Mit diesem frühzeitigem Spurt hatte Markus einige Mitstreiter überrascht und konnte auf der Zielgeraden noch einen weiteren Platz gutmachen.
Diese Strapazen wurden mit einem 16. Platz belohnt.
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